Bunt und laut: Die Guggen sind zurück
Die Innenstadt wurde am vergangenen Samstagabend erneut zur klangvollen Bühne für das regionale Guggenmusiktreffen – ein Event, das Fans der detaillreichen Kostüme, mitreißenden Rhythmen und ausgelassenen Stimmung gleichermaßen anlockt. Vom stillen Marsch bis zum finalen musikalischen Feuerwerk im Prediger: Der Abend bot ein vielfältiges Programm und zeigte einmal mehr, wie lebendig die regionale Guggenmusikszene ist.
Bereits um 18.10 Uhr formierten sich die teilnehmenden Guggengruppen in der Augustinerstraße zum traditionellen stillen Marsch. Nur wenige Minuten später setzte sich der Zug in Bewegung – von der Augustinerstraße über die Bocksgasse bis hin zum Marienbrunnen. Die besondere Atmosphäre dieses Moments, in dem die normalerweise so lauten Guggeninstrumente schweigen, sorgte bei Besucherinnen und Besuchern für ein feierliches Innehalten.
Am Marienbrunnen angekommen, stellten sich die Gruppen einzeln dem Publikum vor – natürlich nicht ohne die legendäre Instrumentenwäsche durch Moderator und Sitzungspräsident Robin Kucher, die jedes Jahr für schmunzelnde Gesichter sorgt. Anschließend erfüllte endlich die typische Guggenmusik die Gassen: laut, rhythmisch, schräg und absolut mitreißend.
Mit etwas verspätung zogen die Guggengruppen und die Besucher weiter zum Rathaus. Hier empfing Moderator Robin Kucher mit einem feirlichen "Fastnet isch!"des Silbermännle, welches nun wieder aus dem Klosterwald zurückgekommen ist. Auch das Prinenpaar Julia I. und Max I. begrüßten gemeinsam mit Erstem Bürgermesiter Christian Baron die zahlreichen Musikanten und Zuschauer und wünschten allen eine schöne Fasnet.
Um 20 Uhr öffneten schließlich die Türen des Predigers, hier wurde der Faschingsauftakt gemeinsam mit den Garden der Gmender Fasnet und den beteiligten Guggengruppen ordentlich gefeiert. Für diese ausgelassene Stimmung bei der Instrumentenwäsche und der Party im Prediger sorgten in diesem Jahr: die Gmendr Altstadtfäger, die Ostalb Ruassgugga aus Aalen, die Reichenbacher Ruassgugga, die Omsnomgugga aus Weiler i.d.B., die Guggenmusik Überdruck aus Wetzgau, die Notenfurzer Waldhausen, die Remstalgugga Bäbenga, die Waldstetter Lachabatscher und die Gmendr Gassafetza.












