zum Hauptinhalt springen
Baustellenbesichtung im Himmelsstürmer mit allen Projektverantwortlichen
Bildnachweis: Ute Meinke, Stadt GD

Das Wahrzeichen im Himmelsgarten ist bald wieder zugänglich

Portrait von Ute Meinke

Geschrieben von:
Ute Meinke

Der Himmelsstürmer wird saniert
Bildnachweis: Ute Meinke, Stadt GD

Der Himmelsstürmer ist das Wahrzeichen des Himmelsgartens und ist bald wieder zugänglich, freute sich Oberbürgermeister Richard Arnold bei der Baustellenbesichtigung am Freitag, 20. März, im Landschafts- und Freizeitpark Himmelsgarten.  

Die laufende Sanierung des Himmelsstürmers verläuft planmäßig und macht sichtbar große Fortschritte. Aktuell werden die schadhaften Holzpodeste im Turm zurückgebaut und durch neue Gitterstahlroste ersetzt – in enger und erfolgreicher Zusammenarbeit der Firmen Holzbau Kessler und Schlosserei Stütz sowie mit tatkräftiger Unterstützung des Freundeskreises Himmelsstürmer e.V.

Die neuen Bauteile sorgen künftig für eine deutlich verbesserte Durchlüftung und verhindern Staunässe – ein wichtiger Beitrag für die langfristige Stabilität und Langlebigkeit der gesamten Konstruktion. Dank effizienter Abläufe können die Arbeiten parallel auf zwei Ebenen gleichzeitig erfolgen: Die erste Ebene ist bereits erfolgreich abgeschlossen, auf den Ebenen zwei und sechs sind die Zimmerarbeiten beendet und derzeit werden dort die neuen Stahlträger und Gitterrostpodeste montiert. Ab der kommenden Woche werden die Arbeiten planmäßig auf den Ebenen drei und sieben fortgesetzt. Eine weitere Neuerung werden steuerbare Lamellenfensterscheiben: Sie reagieren automatisch auf Witterungseinflüsse wie Regen, Sturm und Schnee und bieten dem Turm zusätzlichen Schutz. Die Vergabe dieser Arbeiten ist für Anfang April 2026 vorgesehen.

Tourismusförderung durch das Land Baden-Württemberg
Die Sanierung wird maßgeblich durch das Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes Baden-Württemberg unterstützt: Insgesamt 65 Prozent der Kosten – rund 387.000 Euro – werden durch Fördermittel gedeckt. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 595.000 Euro, der städtische Eigenanteil beträgt 208.000 Euro.

Die hohe Förderquote ist dem zertifizierten Wanderweg mit der Waldkugelbahn im Taubental zu verdanken, in den sich der Himmelsstürmer als besonderes Highlight nahtlos einfügt und das touristische Gesamtkonzept bereichert. Besonders erfreulich ist zudem die schnelle und unkomplizierte Abwicklung des Förderverfahrens durch das Land: Zwischen Antragstellung und Bewilligung lagen weniger als drei Monate.

Breites Engagement vor Ort
Neben der öffentlichen Förderung leistet auch der Freundeskreis Himmelsstürmer e.V. einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des Projekts. Mit großem Engagement verfolgt der Verein das Ziel, 100.000 Euro an Spendengeldern durch kreative Aktionen und eigene Merchandise-Ideen zu generieren. Darüber hinaus packen die Mitglieder tatkräftig mit an – insbesondere bei der Beseitigung und fachgerechten Entsorgung beschädigter Bauteile. Dieses beeindruckende ehrenamtliche Engagement ist ein zentraler Erfolgsfaktor und trägt maßgeblich dazu bei, die Sanierung zügig und erfolgreich umzusetzen.

Nächste Meilensteine
Am 29. April 2026 wird im Gemeinderat eine Halbzeitbilanz mit aktuellem Sachstand präsentiert. Die Fertigstellung ist spätestens Ende September 2026 vorgesehen. Eine Wiedereröffnungsfeier soll im Rahmen des Krautfestes am 18. Oktober 2026 erfolgen und einen feierlichen Abschluss des Projekts bilden.

Stärkung des Tourismusstandorts
Mit der Sanierung wird nicht nur die touristische Infrastruktur nachhaltig gestärkt, sondern zugleich ein attraktives Erlebnisangebot für Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste geschaffen. „Mit der für Oktober bevorstehenden Wiedereröffnung des Himmelsstürmers kehrt nicht einfach ein Bauwerk zurück – es erwacht das Herz und die Seele des Landschaftsparks Wetzgau zu neuem Leben. Dank der Unterstützung durch die Tourismusförderung des Landes Baden-Württemberg und des einzigartigen Engagements des Freundeskreises Himmelsstürmer ragt das Wahrzeichen der Landesgartenschau 2014 nun bald wieder in voller Pracht in den Himmel und lädt alle Besucher aus nah und fern dazu ein, diesen besonderen Ort zu entdecken. Ein Ort, an dem Erinnerungen lebendig werden und neue entstehen dürfen. Für Groß und Klein wird der Himmelsstürmer wieder zu einem Moment voller Freude und gemeinsamer Erlebnisse. Darauf können wir uns als Stadtgemeinschaft wahrlich freuen“, so Oberbürgermeister Richard Arnold.

zurück

Eintrag teilen
Um diesen Eintrag zu teilen, kopieren Sie den folgenden Link und versenden Sie ihn per E-Mail, Messenger, etc.