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Dachstuhlbrand in der Gmünder Innenstadt
Bildquelle: Amt für Medien und Kommunikation Schwäbisch Gmünd

Großer Dachstuhlbrand fordert Feuerwehrkräfte

Portrait von Markus Herrmann

Geschrieben von:
Markus Herrmann

Bis in die Abendstunden kämpfte die Gmünder Feuerwehr gegen die Glutnester eines großen Dachstuhlbrandes in der Gmünder Ziegelgasse 6. Verletzt wurde niemand, die Bewohner des wohl auf längere Zeit unbewohnbaren Gebäudes konnten untergebracht werden. Zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen noch keine Informationen vor. 

Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpften nach der Alarmierung gegen 15.50 Uhr am Samstagnachmittag gegen die Flammen in den zwei Dachstuhlbereichen des Gebäudes in der Nähe der Sebaldstraße. Dabei konnten die Kräfte der Abteilungen Innenstadt, Lindach, Großdeinbach, Straßdorf, Weiler, Bettringen und Hussenhofen ein Übergreifen des Brandes auf andere Gebäude im eng bebauten Areal hinter der Feuerwehr verhindern. Feuerwehrkommandant Uwe Schubert und der Erste Bürgermeister Christian Baron betonten dabei das hochkoordinierte Vorgehen; durch die Alarmierung verschiedener Abteilungen konnten bei den hochsommerlichen Temperaturen häufige Wechsel der Kräfte und entsprechende Ruhe- und Trinkpausen eingeplant werden. Ebenfalls im Einsatz waren 21 Kräfte des DRK, die Polizei und weitere Hilfskräfte des THW. Kriminaltechniker der Polizei untersuchen die Brandursache - derzeit gibt es noch keine Hinweise. Hinweise über das Handynetz und digitale Medien rieten angesichts der starken Rauchwolken den Anwohnern  der Umgebung, Fenster und Türen geschlossen zu halten. 

Die Bewohnerinnen und Bewohner der betroffenen Wohnungen konnten wohlbehalten entweder bei Verwandten und Freunden unterkommen oder sie wurden von der Stadt in entsprechende Notunterkünfte untergebracht. 

Die Nacht über blieb eine Brandwache im Einsatz;  die Waldstetter Gasse wird aufgrund der Risikolage in den kommenden Tagen gesperrt bleiben. 

 

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