Die Freiwillige Feuerwehr Bettringen hat bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein arbeitsreiches und ereignisreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Neben zahlreichen Einsätzen standen auch Ausbildung, Nachwuchsarbeit und die Pflege der Kameradschaft im Mittelpunkt.
Insgesamt rückten die Einsatzkräfte im vergangenen Jahr zu 70 Einsätzen aus und leisteten dabei mehr als 1100 Einsatzstunden. Gefordert waren die Feuerwehrangehörigen unter anderem bei Bränden, technischen Hilfeleistungen, Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen sowie bei Unterstützungen des Rettungsdienstes.
Besonders in Erinnerung geblieben sind drei Einsätze: Bereits im Januar brannte ein E-Roller, dessen Besitzer das Feuer zunächst selbst mit einem Pulverlöscher eindämmte und so ein Übergreifen auf eine angrenzende Werkstatt verhindern konnte. Die Feuerwehr löschte den Brand vollständig und legte die weiterhin reagierenden Batterien anschließend in ein Wasserbad. Im Juli stand ein Pkw beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand und konnte erfolgreich gelöscht werden. Kurz vor Weihnachten kam es zudem zu einem Gebäudebrand in Unterbettringen. Dort stand ein Terrassenbereich in Flammen. Durch das schnelle Eingreifen mehrerer Abteilungen konnte ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden. Gerade dieser Einsatz habe gezeigt, wie wichtig die gute Zusammenarbeit innerhalb der Gesamtfeuerwehr Schwäbisch Gmünd sei.
Neben dem Einsatzdienst investierten die Feuerwehrangehörigen auch zahlreiche Stunden in Übungen, Ausbildung und Weiterbildung. Insgesamt kamen fast 4800 Stunden für Übungen, Lehrgänge und Schulungen zusammen. Auch die Nachwuchsarbeit spielte wieder eine wichtige Rolle. Die Jugendfeuerwehr sowie die Brandschutzerziehung an Schulen und Kindergärten waren fester Bestandteil des Jahresprogramms.
Zum Jahresende 2025 zählte die Feuerwehr Bettringen 53 aktive Mitglieder, darunter neun Frauen. Hinzu kommen 18 Mitglieder der Altersabteilung sowie 24 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr.
Auch das kameradschaftliche Miteinander kam nicht zu kurz. Stammtische, Wanderungen, Ausflüge, das traditionelle Maibaumstellen, das Gartenfest und verschiedene Arbeitseinsätze prägten das Vereinsleben. Die Altersabteilung organisierte zudem Kartenabende, Ausflüge und gesellige Treffen. Auch die Jugendfeuerwehr war neben den Übungsdiensten bei verschiedenen Veranstaltungen und Ausflügen aktiv.
Mit Blick auf die Zukunft wurde außerdem die Modernisierung des Fuhrparks thematisiert. Die Ersatzbeschaffung eines 32 Jahre alten Gerätewagens Transport läuft bereits, die Auslieferung ist für 2026 geplant. Zudem steht die Neubeschaffung eines LF 20 für das inzwischen 26 Jahre alte LF16/12 an. Die Ausschreibung und Vergabe sollen noch in diesem Jahr erfolgen.
Zum Abschluss dankte die Abteilungsführung allen Kameradinnen und Kameraden, ihren Familien sowie allen Unterstützern für den großen Einsatz und das Engagement im vergangenen Jahr.
Am Schluss der Hauptversammlung standen noch Ehrungen und Beförderungen an. Hier wurde Ann-Katrin Wörner, Thomas Thiem und Jonas Weiß zur Feuerwehrfrau bzw. Feuerwehrmann, Elisa Nußbaum, Melina Wamsler, Hannes Balint und Nico Wolf zur Oberfeuerwehrfrau bzw. Oberfeuerwehrmann sowie Michael Feifel und Fabian Stehle zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Bernhard Wörner konnte sich über die Beförderung zum Oberbrandmeister freuen.
Bildunterschrift von links:
Holger Wolf, Jürgen Klaus, Micheal Feifel, Melina Wamsler, Lars Wamsler, Elisa Nußbaum, Hannes Balint, Ann-Katrin Wörner, Nico Wolf, Jonas Weiß, Karl-Andreas Tickert, Bernhard Wörner