Bei der Hauptversammlung der Feuerwehrabteilung Rehnenhof/Wetzgau blickten die Kameradinnen und Kameraden auf ein engagiertes und erfolgreiches Jahr zurück. Abteilungskommandant Benjamin Nagel begrüßte neben der aktiven Wehr auch den stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Schwäbisch Gmünd, Holger Wolf, Ortsvorsteherin Ute Schütte sowie die Altersabteilung.
Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Julian Bofinger zog Nagel eine sehr positive Bilanz des vergangenen Jahres. Neben kameradschaftlichen Höhepunkten wie dem Familientagesausflug, dem Faschingsball unter dem Motto „Weltraumfasching“ und dem Gartenfest mit Public Viewing stand vor allem eines im Mittelpunkt: der Einsatz für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Im Jahr 2025 wurde die Abteilung zu insgesamt 32 Einsätzen alarmiert – darunter vier Brandeinsätze, 15 ausgelöste Brandmeldeanlagen, sechs technische Hilfeleistungen, drei Überlandhilfen und vier Alarmierungen des Gerätewagens Hygiene. Ein Beispiel für den schnellen und professionellen Einsatz war ein Alarm am 26. Februar 2025: In einem Hochhausbrand im sechsten Stock stellte sich heraus, dass brennendes Kochgeschirr auf einem Herd die Ursache war. Die Feuerwehr brachte das Brandgut ins Freie, belüftete die Wohnung und überprüfte alles sorgfältig mit der Wärmebildkamera.
Doch der Einsatzdienst ist nur ein Teil der Arbeit. Damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert, investierten die Feuerwehrleute auch viele Stunden in Ausbildung und Training. Insgesamt wurden 40 Übungen durchgeführt, dazu kamen Übungsfahrten mit dem Lösch- und Logistikfahrzeug sowie Lehrgänge auf Kreisebene. Aktuell zählt die Abteilung 38 Mitglieder in der Einsatzabteilung, 16 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr und 14 Kameraden in der Altersabteilung.
Jugendwartin Bettina Frei berichtete von einem aktiven Jahr der Jugendfeuerwehr mit Übungen, Ausflügen, dem Kreiszeltlager und der Abnahme der Leistungsspange. Auch die Altersabteilung engagierte sich weiterhin stark im kameradschaftlichen Leben, wie Obmann Hubert Hiller berichtete – etwa bei Veranstaltungen wie dem Faschingsball, dem Maibaumstellen oder dem Gartenfest.
Nach dem Kassenbericht bestätigten die Kassenprüfer Joachim Bräutigam und Hubert Hiller eine ordnungsgemäße Kassenführung durch Kassenverwalter Alexander Trautmann. Die Abteilungsführung und der Kassenverwalter wurden daraufhin einstimmig entlastet.
Ortsvorsteherin Ute Schütte dankte der Feuerwehr im Namen des Ortschaftsrats und der Bürgerschaft für ihren unermüdlichen Einsatz: „Die Bürgerinnen und Bürger können sich immer auf euch verlassen.“ Auch Holger Wolf würdigte in seinem Grußwort die Einsatzbereitschaft, den starken Zusammenhalt und das große Engagement der Abteilung.
Zum Abschluss der Versammlung standen noch Beförderungen an: Mathias Bertsch wurde zum Oberlöschmeister befördert, Benjamin Nagel zum Oberbrandmeister. Mit den Beförderungen verband Holger Wolf seinen Dank für den treuen Dienst – und die Bitte, sich auch weiterhin mit voller Kraft für den Schutz der Bevölkerung einzusetzen.