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Infotafeln schärfen das Bewusstsein zur Vermeidung von Müllentsorgung
Bildnachweis: Ute Meinke, Stadt GD

Infotafeln "Unbeliebte Naturbewohner" ist eine Kampagne zum Umweltschutz - Alle können einen Beitrag leisten

Portrait von Ute Meinke

Geschrieben von:
Ute Meinke

Insgesamt elf Bildtafeln mit der Überschrift „Unbeliebte Naturbewohner“ sind an neun Standorten im Stadtgebiet Schwäbisch Gmünd aufgestellt worden. Auf die Kampagne machten am Mittwoch, 1. April, in der Grabenallee am Josefsbach der Erste Bürgermeister Christian Baron, Ilka Fiebig von der GOA, zuständig für die Kampagne, Gerd Hägele, Leiter des Ordnungsamtes, sowie Pascal van Velzen von der GOA aufmerksam.

Der Erste Bürgermeister Christian Baron appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, sich stets bewusst zu machen, dass achtlos weggeworfene Gegenstände von anderen beseitigt werden müssen. Zudem schade Müll der Umwelt erheblich – insbesondere in unserer Region leiden Wälder, Naturflächen und Gewässer unter der Vermüllung. Die Aktion ist eine Initiative der GOA im Rahmen des Projekts „Saubere Stadt Ostalb“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Schwäbisch Gmünd sowie weiteren 42 Kommunen und dem Landkreis. Ziel der Kampagne ist eine positive Aufklärung und Sensibilisierung im Umgang mit achtlos entsorgten Alltagsprodukten.

Weggeworfene Gegenstände wie Papiertaschentücher, Glasflaschen, Kaffeebecher oder Zigarettenkippen stellen eine große Belastung für Mensch und Tier dar. Neben den oft jahrelangen Zersetzungszeiten setzen viele dieser Abfälle beim Verrotten zusätzlich schädliche Stoffe frei, die Böden und Gewässer belasten.

Das Ziel der Kampagne „Saubere Ostalb“ ist es, auf die Vermüllung in der Natur aufmerksam zu machen und ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein zu fördern. Gleichzeitig wird verdeutlicht, wie lange verschiedene Materialien benötigen, um sich zu zersetzen, erläutert Ilka Fiebig. Pascal van Velzen äußerte den Wunsch, bei zukünftigen Kontrollfahrten keine wilden Müllablagerungen mehr vorzufinden.

Die „Unbeliebten Naturbewohner“ auf den Informationstafeln tragen bewusst humorvolle Bezeichnungen: So wird beispielsweise ein Papiertaschentuch als „Weißer Rotzling“ bezeichnet, das ein bis fünf Jahre zur Zersetzung benötigt. Die Tafeln zeigen anschaulich, wie lange etwa Glasflaschen oder Dosen in der Umwelt verbleiben.

Wer aktiv zum Umweltschutz beitragen möchte, kann die Informationen weiterverbreiten und auf die Problematik aufmerksam machen. Weitere Auskünfte dazu gibt die GOA per E-Mail an: saubere.ostalb@goa-online.de oder für individuelle Fragen an: ilka.fiebig@goa-online.de.

Die Informationstafeln befinden sich unter anderem an den Standorten Hardt, Taubental, Himmelsstürmer, Fehrleparkhaus, Grabenallee sowie am Fußweg zum Zeiselberg. Bürgerinnen und Bürger können durch vorbildliches Verhalten bei der Müllvermeidung und -entsorgung einen wichtigen Beitrag leisten. Wer sich darüber hinaus engagieren möchte, hat die Möglichkeit, sich als Müllpate zu melden. Weitere Informationen hierzu stellt die GOA im Rahmen der Initiative „Saubere Ostalb“ bereit.

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