zum Hauptinhalt springen
Zu sehen ist ein Podest mit den beiden Autorinnen
Bildnachweis: Daniela Geiger, Stadt GD

Literatursommer 2026 in Schwäbisch Gmünd begeistert mit vielfältigem Programm

Portrait von Leonie Maier

Geschrieben von:
Leonie Maier

Mit einem abwechslungsreichen und inspirierenden Programm ist der Literatursommer 2026 in Schwäbisch Gmünd erfolgreich zu Ende gegangen. Gemeinsam haben die Gmünder Volkshochschule, die Stadtbibliothek und die Stabsstelle für Chancengleichheit zu Lesungen, Gesprächen, einem Schreibworkshop, einem literarischen Gartencafé sowie einer szenischen Lesung eingeladen. Die Veranstaltungsreihe stand unter dem Motto „Imagine! – Starke Literatur von Frauen“ und war Teil des Literatursommers 2026 der Baden-Württemberg Stiftung.

Den Auftakt bildete die Eröffnungsveranstaltung mit den Autorinnen Anni El-Khorazati und Sandra Gottwaldt, die mit ihrer Anthologie identitas einen eindrucksvollen Einstieg in die Themen Identität, Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Wandel boten. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von Vera Reissmüller. Ein Schreibworkshop mit Anni El-Khorazati eröffnete den Teilnehmenden anschließend die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und eigene Zukunftsvisionen literarisch zu entwickeln.

Großes Interesse fand auch die Lesung „Ins Dunkel“ mit Angela Steidele im Brazilkino, die durch die anschließende Filmvorführung von Sein oder Nichtsein ergänzt wurde. Im philosophisch-literarischen Gartencafé lud Elena Konson dazu ein, Zukunftsentwürfe und literarische Visionen in besonderer Atmosphäre gemeinsam zu entdecken und ins Gespräch zu kommen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Lesung der vielfach ausgezeichneten Autorin Anna Katharina Hahn in der Stadtbibliothek. Mit ihrem Roman Der Chor begeisterte sie das Publikum und eröffnete eindrucksvolle Einblicke in zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Entwicklungen. Die musikalische Begleitung durch den Internationalen Frauenchor Coral Alegría verlieh dem Abend eine besondere Atmosphäre.

Den Abschluss bildete die szenische Lesung „Doktormutter Faust“ im Garten der Villa Seiz. Mit ihrer modernen und feministischen Neuinterpretation des Goethe-Klassikers setzte Schauspielerin Gerburg Maria Müller einen eindrucksvollen Schlusspunkt unter die Veranstaltungsreihe.

Die Veranstalter ziehen eine durchweg positive Bilanz. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, Literatur in ganz unterschiedlichen Formen zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Literatursommer zeigte eindrucksvoll, wie Literatur Denkanstöße geben, Perspektiven eröffnen und Menschen miteinander verbinden kann.

Literatursommer 2026 in Schwäbisch Gmünd
Bildnachweis: Stadtbibliothek, Stadt GD

zurück

Eintrag teilen
Um diesen Eintrag zu teilen, kopieren Sie den folgenden Link und versenden Sie ihn per E-Mail, Messenger, etc.