Mehr Platz für Fahrräder in der Kernstadt
Gute Nachrichten für euch als Radfahrerinnen und Radfahrer: In Schwäbisch Gmünd hat sich beim Thema Fahrradparken einiges getan. Das Amt für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung hat die Kapazitäten in der Innenstadt deutlich erweitert – und sorgt damit für mehr Komfort im Alltag.
An insgesamt 18 Standorten wurden 262 neue Fahrradbügel installiert. An 13 Orten entstanden komplett neue Abstellanlagen, zum Beispiel entlang der Grabenallee, an Spielplätzen, an der Josefstraße, am Schillersteg oder an der Köhleranlage. Zusätzlich wurden fünf bestehende Anlagen deutlich vergrößert: Am CityCenter findet ihr jetzt an allen Ausgängen mehr Stellplätze, am Kalten Markt wurde von 13 auf 46 erweitert und in der Schmiedgasse sogar von acht auf 41 Stellplätze aufgestockt.
Bei der Einweihung der neuen Anlage in der Sebaldstraße betonte Erster Bürgermeister Christian Baron, wie wichtig dieser Schritt ist: Das Fahrradparken wird für euch nicht nur einfacher, sondern auch sicherer. Das neue Ständersystem sorgt dafür, dass eure Räder stabil stehen – auch hochwertige Fahrräder könnt ihr hier bedenkenlos abstellen.
Doch die neuen Abstellmöglichkeiten bringen noch mehr Vorteile: "Sie machen die Innenstadt lebendiger. Wer mit dem Rad unterwegs ist, hält häufiger an, besucht Cafés, erledigt Einkäufe und trägt so aktiv zum Stadtleben bei", so Baron. Gleichzeitig wird Schwäbisch Gmünd für Radtouristen noch attraktiver – schließlich führen beliebte Routen wie der Remstal-Radweg, der Württemberger Tälerradweg oder der Deutsche Limes-Radweg direkt durch die Stadt.
Möglich wurde das Projekt durch ein Förderprogramm des Landes Baden-Württemberg. Insgesamt wurden rund 90.000 Euro investiert, wovon die Stadt etwa 31.500 Euro selbst trägt. Unterstützt wurde das Ganze zusätzlich durch eine Spende der Firma Müller Immobilien.
Und es geht weiter: Auch in den Ortsteilen wird ausgebaut. In Straßdorf, Bettringen und Lindach sollen noch in diesem Jahr neue Abstellplätze entstehen. Geplant und umgesetzt wird das Projekt von Rad- und Fußverkehrskoordinator Jürgen Stemke.
Also: Schwingt euch aufs Rad, nutzt die neuen Stellplätze.



