Die Veranstaltung "Notfalltreffpunkt in Bettringen" stieß auf großes Interesse bei der Bürgerschaft
Am Dienstag, 8. September, fand in der Kleinen Uhlandhalle eine Informationsveranstaltung zum Thema Notfallvorsorge und Notfalltreffpunkte statt. Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger war groß. Im Mittelpunkt standen die persönliche Vorbereitung auf Krisensituationen sowie das richtige Verhalten im Notfall.
Zu Beginn erläuterten die Feuerwehr und der Katastrophenschutzbeauftragte Max Schamberger das Konzept der Notfalltreffpunkte und die Funktion sogenannter „Leuchttürme“. Diese sollen im Krisenfall als wichtige Anlaufstellen dienen und der Bevölkerung Orientierung und Unterstützung bieten.
Anschließend informierte Sabrina Günther, Leiterin des Resilienzzentrums Ostalbkreis, über die persönliche Notfallvorsorge. Dabei ging es unter anderem um einen sinnvollen Notvorrat, die Ausstattung eines Notfallrucksacks und die Sicherung wichtiger Dokumente. Deutlich wurde: Wer sich frühzeitig vorbereitet, kann in einer Krisensituation besser und selbstständiger handeln.
Dr. Benjamin Birami, Klimaschutzbeauftragter der Stadt Schwäbisch Gmünd, beleuchtete zudem mögliche Gefahren durch Starkregen und Hochwasser. Er zeigte auf, wie wichtig es ist, die individuelle Gefährdung am eigenen Wohnort zu kennen und sich mit möglichen Risiken im persönlichen Umfeld auseinanderzusetzen.
Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Informationsständen weiter informieren, Fragen stellen und direkt mit den Beteiligten ins Gespräch kommen. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Stadtteilkoordinatorin Monika Schneider. Ortsvorsteher Karl-Andreas Tickert richtete Grußworte an die Anwesenden und nutzte die Gelegenheit für einen wichtigen Aufruf: Für die Besetzung des Notfalltreffpunkts im Krisenfall werden engagierte Bürgerinnen und Bürger gesucht, die sich als Helferinnen und Helfer einbringen möchten.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass ein großes Interesse an den Themen Krisenvorsorge, Bevölkerungsschutz und persönliche Vorbereitung besteht. Aufgrund der positiven Resonanz werden weitere Informationsveranstaltungen zu diesen Themen in Betracht gezogen.
Ein herzlicher Dank gilt allen Referentinnen und Referenten, den beteiligten Organisationen sowie den Helferinnen und Helfern. Besonders erfreulich war das rege Interesse der Bürgerinnen und Bürger und ihre Bereitschaft, sich aktiv mit der persönlichen Vorsorge und dem Schutz der Gemeinschaft auseinanderzusetzen.

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