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Zu sehen sind die Beteiligten des Podiums
Bildquelle: Amt für Medien und Kommunikation Schwäbisch Gmünd

Wandel gestalten statt verwalten

Robin Kucher

Geschrieben von:
Robin Kucher

Der Wandel unserer Zeit macht Druck – und genau darüber wurde beim Gmünder Zukunftsforum 2025 im Forschungsinstitut fem intensiv gesprochen. Rund 120 Teilnehmende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung diskutierten, wie man trotz Bürokratie, Fachkräftemangel und gestrichener Fördermittel handlungsfähig bleibt.

Gleich zu Beginn die ernüchternde Nachricht: Wegen fehlender Bundesmittel muss das fem Kurzarbeit anmelden. Ein Beispiel dafür, wie fragil Forschung aktuell dasteht. Oberbürgermeister Richard Arnold betonte deshalb, wie wichtig Zusammenarbeit ist: "Nur gemeinsam geht Zukunft". IHK-Hauptgeschäftsführer Thilo Rentschler forderte verlässliche Förderung und weniger Verwaltungshürden.

In der Podiumsdiskussion wurde klar: Viele Projekte scheitern nicht an Ideen, sondern an Formularen. Auch beim Thema Wasserstoffregion Ostwürttemberg sieht man großes Potenzial – doch zu viel Regulierung hemmt den Start. Die Botschaft: Weniger Papier, mehr Pragmatismus. 

Digitalexperte Karl-Heinz Land zeigte, wie KI ganze Wertschöpfungsketten verändern kann. Sein Ansatz: Kollaborative Intelligenz, Mensch + Technologie. Die Diskussion machte deutlich, dass KI sinnvoll eingesetzt werden muss, aber große Chancen für Ostwürttemberg bietet.

Das Zukunftsforum sendete ein klares Signal: Die Region hat das Potenzial, den Wandel aktiv mitzugestalten – wenn die Rahmenbedingungen stimmen und alle gemeinsam anpacken. Mehr zum Zukunftsforum findet ihr unter Wandel gestalten statt verwalten - Schwäbisch Gmünd

Ein Video zum Abend gibt’s auf YouTube unter „Gmünder Zukunftsforum 2025“.

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